Patzer kostet Platz auf dem Podest

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Am letzten Wochenende fand der Skisprung Ladies Alpencup auf der K85 Schanze in Baierbronn statt. Leider musste wegen zu intensiven Schneefalls der erste Wettkampftag abgesagt werden. Umso besser waren dann die Bedingungen am zweiten Tag. 23 junge Damen aus 6 verschiedenen Ländern nutzten dies zu einem hochwertigen Wettbewerb. Mit 85,5m im zweiten Wertungssprung zeigte Josephin Laue vom SFV-Rothenburg den weitesten Sprung aller Springerinnen an diesem Tag. Nach bereits gutem erstem Sprung auf 81,5m wäre somit ein Platz auf dem Podest drin gewesen. Wäre da nicht das Missgeschick nach der Landung im 2. Sprung. Durch den Sturz wurde Sie auf den 5. Platz zurück geworfen. Der Sieg an diesem Tag ging nach Österreich an Lisa Eder (85m und 83,5m), vor Jerneja Repinc Zupancic (SLO, 83,5m und 81m) und Jenny Nowak (GER, 83,5m und 79m).
Nach dem der erste Ärger verflogen war, kam bei Josephin dennoch einige Freude auf. Mit den hier gezeigten Sprüngen unterstrich sie, dass sie wieder um vordere Platzierungen mitspringen kann. Auf Grund des Trainingsrückstandes fehlten zuletzt immer einige Meter. Das sollte ihr die nötige Zuversicht und wieder mehr Selbstvertrauen bei den noch anstehenden Wettbewerben geben.
Bereits am Wochenende steht mit dem FIS Alpencup Games in Planica der Saisonhöhepunkt für den
Skisprungnachwuchs an. In der Damenklasse Jahrgang 2001/2002 gehört Josephin dem Aufgebot des
Deutschen Skiverbandes an.

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