Bürgerinitiative “Pro Winterberg” wendet sich mit offenem Brief an die Landesregierung

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Nach dem Rückzug des Investors Gerhard Bürger aus dem Winterbergprojekt in Schierke hat die Bürgerinitiative “Pro Winterberg” einen “Offenen Brief” an den Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff geschrieben. Der Skiverband Sachsen-Anhalt ist Gründungsmitglied der Initiative und hat aktiv am Schreiben mitgewirkt. Dort wird u.a. gefordert:

  • Ein klares Bekenntnis der gegenwärtigen Landesregierung zur Verpflichtung ihrer Vorgänger, einen Ausgleich zu den mit Festsetzung des Nationalparks im Jahre 1990 bislang ersatzlos weggefallenen Wintersportanlagen zu schaffen. Nach dreißig Jahren Warten haben die Menschen im Oberharz endlich Beachtung verdient!
  • Keine leeren Floskeln wie beispielsweise „Waldbaden“ oder „Entwicklung eines sanften Tourismus“. Wir erwarten praktische und vor allem zeitnah umsetzbare Vorschläge zur touristischen Ortsentwicklung. Die Stärkung des Tourismus als wichtigstem Wirtschaftszweig im Harz muss endlich Chefsache werden! Der Fichtenwald als bisheriger Anreiz für Touristen ist tot und bereits großflächig gerodet. Der Tourismus benötigt händeringend neue Attraktionen, die jede für sich qualitativ so hochwertig ist, dass Schierke im nationalen Tourismuswettbewerb bestehen kann!
  • Konkrete Aussagen für eine nachhaltige und ganzjährige Nutzung der umliegenden Bergnatur für die Wertschöpfung im Ort. Auf eine rein innerörtliche Entwicklung und allein auf den Brocken zu setzen, entspricht nicht dem Potential Schierkes.
  • Materielle und finanzielle Unterstützung für Wernigerode im Raumordnungsverfahren und im Zusammenhang mit den Planungen im FFH-Gebiet durch das Land.
  • Wirkungsvolle Aktivitäten der Landesregierung mit dem Ziel einer länderübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Schierke und Braunlage zur ganzjährigen sporttouristischen Nutzung von Bergangeboten.
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