Jessica Löschke löst Ticket zur JWM

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Mit starken Leistungen konnte sich Jessica Löschke vom TSV Leuna beim Continentalcup (COC) in Szene setzen. Mit Silber in Pokljuka und Bronze in Campra gelang ihr jeweils im Sprint zwei mal der Sprung aufs Podest. Aber auch in den Distanzrennen lief es für sie recht gut. So erzielte sie mit Rang vier, zweimal Rang sechs und einen zehnten Platz sowohl in klassischer als auch in freier Technik gleich mehrere Top-Ten Resultate (Ergebnisse findet ihr hier). Damit war ihr dann auch die Qualifikation für die Junioren Weltmeisterschaften, die vom 28. Februar bis 08. März auf ihrer Heimstrecke in Oberwiesenthal statt finden, sicher.

Aus diesem Anlass berichtete die Mitteldeutsche Zeitung in dieser Woche über die Hoffnungsträgerin vom TSV Leuna:

Ehrgeiz und Erfolg Skilangläuferin vom TSV Leuna schafft WM-Quali
Leuna/Oberwiesenthal,
Jessica Löschke wirkt bei unserem Telefonat am Donnerstagmittag entspannt. „Ja, das bin ich eigentlich“, sagt die 19-Jährige. Am Vormittag habe sie eine Trainingseinheit in der Skiarena in Oberwiesenthal absolviert, werde sich nun zum Mittagessen Grünkohlauflauf zubereiten. Dieser ist natürlich selbst gemacht.
„Als Sportler muss man auf seine Ernährung achten“, sagt die Skilangläuferin vom TSV Leuna, die am Stützpunkt Oberwiesenthal trainiert. Nach mehreren Rennen in den vergangenen Wochen ist dieses Wochenende mal wettkampffrei.
„Die Bundeswehr war meine Wunschlösung“
Seit September des vergangenen Jahres wohnt Jessica Löschke nicht mehr im Internat der Eliteschule des Wintersports, sondern direkt gegenüber in einer eigenen Wohnung. Außerdem gehört sie nach erfolgreich abgeschlossenem Abitur – Notendurchschnitt 1,4 – seit vier Monaten der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankenberg (Sachsen) an.
„Die Bundeswehr war meine Wunschlösung“, so die 19-Jährige. Am 2. September ist sie dort militärisch eingekleidet worden und hat in der Kaserne einen Spind belegt, in dem sich ihre Uniform, Helm und Stiefel befinden. Allerdings wird sie erst im April für vier Wochen die Grundausbildung absolvieren. Das sei bei Wintersportlern, die zur Fördergruppe gehören, so eingetaktet, sagt Jessica Löschke.
„Ich bin gut reingekommen“
Für die Leunaer Sportlerin, die der deutschen Skilanglauf-Junioren-Nationalmannschaft angehört, hatte Anfang Dezember die Saison begonnen. „Ich bin gut reingekommen“, resümiert sie und fügt an, seit Mai hart dafür trainiert zu haben. „Da hofft man schon, dass sich das auch auszahlt.“ Ein Rennen des Continentalcups bildete den Saisonauftakt. Im slowenischen Pokljuka wurde Jessica Löschke im Sprint über 1,2 Kilometer Zweite und verfehlte Rang eins nur knapp nach Fotofinish.
Gegenüber der in Chemnitz erscheinenden Freien Presse sagte ihr Stützpunkttrainer Lars Lehmann: „Für Jessica war es die erste internationale Standortbestimmung in dieser Saison. Dabei hat sie sich wacker geschlagen.“ Tags darauf beim Skating über die Distanz von fünf Kilometern kam sie auf Platz zehn. „Am Sonntag lief es bei ihr körperlich von Anfang an zäh. Das ist aber nicht ungewöhnlich“, sagte Lehmann der Zeitung weiter.
Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft
Knapp zwei Wochen später, bei einem Wettkampf in St. Ulrich (Österreich) erreichte Jessica Löschke ein Teilziel, das sie sich für diese Saison gesteckt hat: Die Qualifikation für die Junioren-Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Oberwiesenthal ausgetragen wird. Die besten Nachwuchswintersportler der Welt kommen vom 28. Februar bis 8. März am Fichtelberg zusammen und wollen WM-Medaillen im Skilanglauf, Skispringen und der Nordischen Kombination ergattern.
In St. Ulrich war Löschke zweimal Sechste im international besetzten Feld geworden und hatte die Norm erfüllt. Sie sei froh, sagt die 19-Jährige, sich schon zeitig in der Saison die Teilnahme für die JWM gesichert zu haben. Andere Athleten müssen hingegen noch um die Qualifikation kämpfen.
„Da bereite ich Mittagessen und Mamas Lieblingskuchen vor“
Die Heim-Junioren-WM in Oberwiesenthal ist Jessica Löschkes Saisonhöhepunkt. „Gute Ergebnisse zu erzielen“, nehme sie sich vor, sagt sie. Es gilt nun, sich darauf weiter intensiv vorzubereiten – mit Training und bei Wettkämpfen. In der nächsten Woche reist sie zu einem weiteren Rennen im Continentalcup nach Pragelato (Italien).
Das jetzige wettkampffreie Wochenende steht ganz im Zeichen der Familie. Ihre Eltern kommen sie besuchen. „Da bereite ich Mittagessen und Mamas Lieblingskuchen vor“, sagt die Leunaer Sportlerin. (mz)

hier der Link zum vollständigen Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung

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